BuzzRank-Twitterbarometer

Das Twitterbarometer zur Wahl 2013

Social Media wird bei den Wahlen zum Deutschen Bundestag am 22. September 2013 noch nicht den Impact haben, den es erst jüngst bei den US-Amerikanischen Wahlen zu beobachten gab. Zum Glück, möchte man sagen, denn der Umgang der Parteien mit Social Media, ganz gleich in welchem Lager, wirkt noch eher unbeholfen.

Aber: Es wird über die Parteien gesprochen, debattiert und jede Aktion, jede Personalie und jeder Kommentar bewertet. Über alle Kanäle hinweg und natürlich auch auf Twitter, das mittlerweile deutlich über eine Million deutschsprachiger Accounts zählt. Zur Bundestagswahl 2009 waren es nur rund 174.000.

twitterbarometer_logo

Das Twitterbarometer, eine Koproduktion von Sascha Lobo und BuzzRank, zeigt ab sofort ein aktuelles Stimmungsbild im digitalen Deutschland.

Dazu analysieren wir Twitter in Echtzeit. Gemessen wird die Verwendung von parteibezogenen, positiven oder negativen Schlagworten (Hashtags) wie #CDU- oder #SPD+. Es ergibt sich ein stets aktuelles Bild der politischen Stimmung im Netz sowie ein Verlauf dieser Stimmungslage, den wir ab jetzt und bis zur Wahl festhalten. Neben den täglichen Tweets, der Verteilung auf die Parteien sowie der verwendeten Stimmung (also positiv oder negativ) speichern wir auch die Location des Tweets um so Auskunft über regionale Schwankungen geben zu können.

Bereits 2009 gab es unter dem Namen wahlgetwitter.de ein von Sascha Lobo mitentwickeltes Monitoring, das in Teilen nach einer ähnlichen Mechanik funktionierte. Der Gedanke, Parteien-Hashtags mit einer Bewertung + oder – zu versehen, hat so gut funktioniert, dass diese Mechanik noch heute verwendet wird. Obwohl wahlgetwitter.de längst offline ist. Aber ab jetzt gibt es das Twitterbarometer.de.


Wir sind gespannt, wie sich die Gespräche über die Parteien in den kommenden Wochen entwickeln werden, wie viele Tweets wir zählen werden (zum Vergleich: 2009 waren es insgesamt rund 100.000. Natürlich werden wir parallel zum Twitterbarometer auch ein wesentlich tiefer greifendes Monitoring mit dem BuzzRank Monitor betreiben und auch aus den dort gewonnenen Erkenntnissen berichten. Hier im Blog, auf Twitter und bei Facebook.

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